Bekanntgaben:

Die Zuweisungen aus dem Investitionsprogramm des Bundes belaufen sich für die Gemeinde Ratekau auf insgesamt 7.1 Mio Euro. Geplant ist das Geld für den Bau des Feuerwehrhauses in Sereetz, die Beschaffung erforderlicher Feuerwehrgerätewagen und der Erneuerung der beiden Kunstrasenplätze in Pansdorf und Sereetz in den nächsten Jahren.

Feste Fehmarnbeltquerung und Hinterlandanbindung:

  • Die Auslegung der Unterlagen des Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 1.1. (Lübeck/Bad Schwartau) soll im April dieses Jahres erfolgen.
  • Der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 1.2. (Ratekau bis Scharbeutz) wird erst für das 3. Quartal 2027 erwartet.
  • Die von der Gemeinde Timmendorfer Strand initiierte Machbarkeitsstudie, um „eine nachhaltige, effiziente und bürgernahe Mobilitätslösung für Timmendorfer Strand“ zu prüfen, hat ergeben, dass eine schienengebundene Anbindung das Beste für den Pendelverkehr Ratekau-Timmendorfer Strand sei. Unklar, ist aber weiterhin, wer die Strecken betreiben soll.
  • In der letzten Projektbeiratssitzung hat sich gezeigt, dass es auch in anderen Abschnitten der Schienenhinterlandanbindung, außer in Bad Schwartau, noch offene Fragen gibt, z.B. das 3. Gleis in Ratekau, um eine Verbindung in die Bäderorte überhaupt zu ermöglichen. Es wird deswegen nochmal eine Matrix mit allen Problemfeldern und Zuständigkeiten zur Lösung der Probleme erstellt.
  • Einen gemeinsamen Appell des Kreises Ostholstein trägt unsere Gemeinde nicht mit, da die Stadt Bad Schwartau in diesem Papier festhalten wollte, dass sie mit der Lage des Bahnhofes in der Gemeinde Ratekau nicht einverstanden sei. Das ist ein Eingriff in die Autonomie unserer Gemeinde, die der Stadt Bad Schwartau nicht zusteht.

Der Neubau der KiTa Sonnenstrahl in Ratekau beginnt am 18.05.26. Der Bauzaun wird bereits am 11.05.26 aufgestellt.

Sachstand zur Bewirtschaftung der Liegenschaften

Es ist eine Nachzahlung von mindestens 121.000 Euro für die Stromkosten der Moen-Halle für den Zeitraum 2021 – 2024 zu leisten. Diese Kosten sind entstanden, da TraveNetz die Verbräuche von der Gemeinde korrekt gemeldeten Verbräuche nicht entsprechend weitergeleitet hat und im Haushalt der Gemeinde diverse Rechnungen als sogenannte „Klärfälle“ erst nach Korrekturen durch TraveNetz bearbeitet werden konnte. Aktuell bestehen noch an 20 Messstellen „Klärfälle“, so dass weitere Nachzahlungen wahrscheinlich sind.

Die BFG hat einen Antrag zur Teilumsetzung des Radverkehrswegekonzeptes gestellt:

  1. Angleichung des Bordsteines zur Führung der Fahrradfahrerinnen aus Richtung Techau kommend vom Fahrradweg auf die Hauptstraße Höhe Dorfmuseum
  2. Markierung und Einfärbung einer Querungsfurt in Höhe Bremer zwischen Pansdorf und Luschendorf.
  3. Prüfung der Möglichkeit durch die Verwaltung, dass Fahrradfahrerinnen über den Wilhelm-Rehpenn-Platz fahren können.
  4. Prüfung seitens der Verwaltung zur weiteren Vorgehensweise Sanierung des Fahrradweges zwischen Ratekau und Sereetz.

Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, zu Punkt

  1. Es wird ein Planungsbüro beauftragt.
  2. Die Verwaltung nimmt mit dem Kreis Kontakt auf, in welcher Form eine Markierung möglich ist und setzt es selbst um.
  3. Vor einer weiteren Planung wird abgewartet, wie sich die Situation des ehemaligen „Küchen Rath Gebäudes“ entwickelt, da dort wahrscheinlich sowieso eine Änderung der Verkehrsführung entstehen wird.
  4. Die Verwaltung hat bereits mit dem Kreis Kontakt aufgenommen, wie es umgesetzt werden kann, dass die Gemeinde den Fahrradweg saniert, aber der Kreis die Kosten übernimmt.

I.Harling, 27.03.26