Ratekau plant ein Parlament für die Jugend

Ratekau.

In Neustadt, Eutin oder Oldenburg können Kinder und Jugendliche sich bereits einmischen. In der Gemeinde Scharbeutz soll ein Parlament aus gewählten Nachwuchspolitikern bis 2027 auf den Weg gebracht werden. Jetzt geht auch die Nachbargemeinde Ratekau die Gründung eines Kinder- und Jugendparlaments an, das die Interessen der jungen Generation in der Gemeinde vertreten soll.

Die Wählergemeinschaft Bürger Fürs Gemeinwohl (BFG) hatte beantragt, im Ratekauer Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport über die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlaments zu beraten. Das Ergebnis: Der Vorschlag sei von allen Fraktionen positiv aufgenommen worden, berichtet die BFG-Vorsitzende Corina Harnack. „Wir haben uns sehr gefreut“, sagt sie.

Bis sich die jungen Ratekauer einmischen dürfen, sei es aber noch ein sehr langer Weg, sagt Harnack. Zunächst soll ein Treffen mit Vertretern der Fraktionen, der Verwaltung, der Ratekauer Jugendpflege und der Cesar-Klein-Schule stattfinden, bei dem mögliche weitere Schritte besprochen werden sollen.

Alles hängt dabei von der Motivation der jungen Ratekauer ab, bei einem Parlament mitzumachen. „Wir brauchen Kinder und Jugendliche, die bereit sind, mitzumachen“, betont Corina Harnack. Die Fraktionen wollen dafür jetzt den Weg ebnen.

Quellenangabe: Ostholstein Süd vom 13.09.2026, Seite 17