Aktuelles

Kurzbericht zum Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport vom 04.05.21

Bekanntgaben des Bürgermeisters:

Schulen der Gemeinde

Im 65er- und 80er- Jahre Bau der Otfried-Preußler-Schule wird saniert: Dach, Fassade und Fenster der Mensa sowie das Treppenhaus und die WC-Räume. Auch die Fenster der Pavillons sollen erneuert werden und wurden ausgeschrieben.

In Ratekau wird das Dachgeschoss und der Bewegungsraum im Rahmen einer Erweiterung der OGS saniert.

Auch die OGS Sereetz darf sich auf eine Sanierung der Ausstattung freuen.

Sportplätze

Sereetz:

Es fand eine Überprüfung des Naturrasenplatzes statt. Um eine höhere Rasendichte und eine bessere Stabilität der Grasnarbe zu erreichen, wurde die Anschaffung eines Mähroboters beschlossen. Mit seinem Einsatz ist ab Ende Mai zu rechnen. Des Weiteren wird in ein Ballzaun errichtet.

Pansdorf:

Pansdorf bekommt einen barrierefreien Zugang zum Sportplatz, die Montage erfolgt zeitnah. Außerdem wird ein Ballfangzaun um das Kleinspielfeld errichtet.

Ratekau:

Im Rahmen der Brandschutzertüchtigung der Moen Halle werden die vorhandenen acht Bestandstore erneuert, um den aktuellen Sicherheitsanforderungen zu entsprechen. Ein Holzprallschutz wird auf dem Spielfeld entstehen.

Schulangelegenheiten:

Frau Laube, Schulleiterin der CKS Ratekau berichtet, dass die Klassen 5 und 6 wieder am Präsensunterricht teilnehmen. Die Klassen 7 – 13 werden im Wechsel unterrichtet. Unterstützt werden Schüler*innen und Lehrer*innen von den Mitarbeiterinnen der Schulsozialarbeit. Frau Laube berichtet auch über die Durchführung von 2 kostenlosen, freiwilligen Schnelltests in der Woche. Alle Kinder nehmen am Unterricht teil, kein*e Schüler*in ist beurlaubt. Sie weist auf die für die Kinder schwierige Unterrichtssituation hin und erklärt, dass Kinder auf Wunsch der Eltern das Schuljahr wiederholen können, diese Zurückstellung wird nicht auf die Schuljahre angerechnet. Die Landesregierung denkt über eine Nachhilfemöglichkeit in den Sommerferien nach, die nicht  durch die Lehrer durchgeführt wird. Einen abschließenden Beschluss gibt es noch nicht.

Die Verwaltung gibt bekannt, dass 13 Notebooks an die GS Ratekau übergeben wurden. Gespendet wurden sie von der Ulbrich Stiftung.

Jugendarbeit:

Der Jugendpfleger Herr P. Bohle berichtet, dass seine Arbeit coronabedingt in einer anderen Form stattfindet. Die Jugendpflege wird mobil durchgeführt. Herr Bohle und seine Kolleginnen steuern die Treffpunkte der Jugendlichen direkt an. Auch am Ferienpass wird gearbeitet. Es  sind z.B. Sportangebote rund um Ratekau geplant. Alles natürlich unter Vorbehalt.

Kinderbetreuung:

Über die Konzeption des Kommunalen Kinderhauses mit den drei Standorten in Ratekau, Pansdorf und Sereetz sowie des Natur- und Waldkindergartens in Pansdorf wurde beraten. Dieses wurde nötig, da die Konzeption verändert wurde und sie als verbindliche Grundlage für die pädagogische Arbeit  dient und somit auch eine Transparenz z.B für interessierte Eltern schafft. Sie ist verbindlich für alle Beteiligte und stellt damit die Informationsgrundlage für etwaige neue Mitarbeiter dar. Neu hinzugekommen ist der Natur-und Waldkindergarten, Träger ist nun die Kommune. Das Qualitätsmanagement wurde mit aufgenommen. Es gab Änderungen bei den Schließzeiten. Die Anmeldung findet jetzt über das Kitaportal statt.

Der nächste Ausschuss ist für den 31. August geplant.

Birgit Sach, 11.05.21

 

 

KiTa-Reform / Beitragserhöhungen im Kindergartenbereich

Beitragserhöhungen zu beschließen ist nicht einfach - manchmal ist es aber notwendig. Die SPD beschreibt die beschlossene Erhöhung der Kindergartenbeiträge als "ungeheuerlich". Ich frage mich, ob es nicht ungeheuerlich ist sich einfach aus der Verantwortung zu stehlen.

Die vom Land Schleswig-Holstein auf den Weg gebrachte KiTa-Reform führt dazu, dass die Gemeinde Ratekau und auch die kirchlichen Kindergärten in den nächsten Jahren immens weniger an Zuschüssen zur Betreuung bekommen werden. Das kommt daher, dass wir in unserer Gemeinde derzeit Beiträge im Betreuungsbereich haben, die sehr weit von den vom Land geforderten bzw. zu Grunde gelegten Beiträgen entfernt liegen. Auf Grundlage sogenannter Deckelungsbeiträge erfolgt die Bezuschussung. Die Nachbargemeinden (Anhrensbök/Scharbeutz/Stockelsdorf/Eutin/Bad Schwartau/Malente) haben die Beiträge schon in einem Schritt auf die Deckelungsbeträge angehoben. Das würde in der Tat zu Erhöhungen von bis zu 50 % führen. Das war für die BFG nicht zustimmungsfähig. So haben wir erreicht, dass in den kommenden 4 Jahren die Beiträge schrittweise auf diesem Deckel angehoben werden. Das erfolgt auch in Abstimmung mit den kirchlichen Kindergärten. So behalten wir weiterhin einheitliche Kindergartenbeiträge in der Gemeinde Ratekau. Das war der BFG sehr wichtig.

Noch einmal - Beitragserhöhungen sind nicht schön, manchmal aber notwendig und wir hoffen, dass das Land in Zukunft für eine kostenfreie Betreuung unserer Kinder sorgt. Wer etwas bestellt - muss es auch bezahlen!

Corina Harnack 09.05.2021

Kurzbericht vom Ausschuss für Soziales, Kultur- und Seniorenangelegenheiten 03.05.2021 - Videositzung

Bekanntgaben des Bürgermeisters:

- Die Kommunen fordern weiterhin ein Dialogverfahren zum Thema 380KV-Leitung, welche nun von Bad Schwartau entlang Sereetz nach Siems verläuft und von dort im Sielbecktal über Ruppersdorf und Luschendorf nach Norden. Eine immer noch sehr große Beeinträchtigung für die Bürger der Gemeinde Ratekau.

- Der Kreis veröffentlicht nun auf seiner Internetseite jeweils am Freitag die aktuellen Corona-Zahlen aus den Kommunen.

- Für die Badeanstalt Offendorf werden drei barrierefreie Spielgeräte angeschafft. Die Fahrradreparaturstationen sollen nun in mehreren Orten der Gemeinde errichtet werden. Für beide Projekte wurden Zuschüsse bei der Aktivregion beantragt.

Gestaltung von Plätzen:

In Pansdorf, Techau, Rohlsdorf, Kreuzkamp und Häven wurden neue Plätze mit Sitzmöglichkeiten und Hinweis-/Auskunftstafeln geschaffen.

Projekt "Denk mal" - Erste Zusammenkunft eines Arbeitskreises:

Herr Knebel (ehem. Geschichtslehrer der CKS) berichtet von der Zusammenkunft des Arbeitskreises. Trotz unterschiedlicher Ansichten zu den Denkmälern des 1.+2. Weltkrieges in der Gemeinde Ratekau war es ein harmonisches Miteinander und es waren sich alle einig, dass weder die Denkmäler so bleiben oder ganz entfernt werden sollten. Texte für Hinweistafeln sollen erarbeitet werden, um auf Fehler hinzuweisen bzw. diese richtig zu stellen und weitere Erläuterungen zu den Denkmälern zu geben. Das nächste Treffen soll am 18. Juni stattfinden.

Die Satzung des Seniorenrates wurde seitens der Verwaltung noch ergänzt bzw. weiter ausgearbeitet und soll noch einmal in den Fraktionen beraten werden.

Es wurde der Beschluss gefasst eine mobile Hebebühne anzuschaffen.

Die Behindertenbeauftragte führt weiterhin ihre Sprechstunde durch und hat mit der Verwaltung an der Internetseite der Gemeinde gearbeitet.

Corina Harnack 05.05.21

Wegfall des Radweges in der Hauptstraße in Ratekau

Leider wurde die Anordnung der Verkehrsschau zum kombinierten Fuß-/Radweg in der Haupstraße in Ratekau von der Verwaltung nun umgesetzt. Damit endet der Weg für die Fahrradfahrer in Richtung Techau am neuen Gebäuden in der Hauptstraße 1 / Rosenstraße. Dort müssen die Fahrradfahrer nun dort die Straße kreuzen und dürfen nicht mehr über den Wilhelm-Rehpenn-Platz fahren. Das halten wir für äußerst gefährlich und haben die Verwaltung gebeten, sich dieses noch einmal genau anzusehen. Wir halten eine Kreuzung des Radverkehrs im Bereich "Kiek in" für besser. Außerdem wird es noch eine Kostenermittlung zu Beibehaltung des Radweges geben, da die SDP in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung unserem Antrag zur Kostenermittlung für eine Anpassung der Wegbreite doch noch zugestimmt hat.

Corina Harnack 21.04.21

Bericht zum Ausschuss für Umwelt, Natur, Energie und Bauen vom 15.04.2021 - Videokonferenz

Als wichtigsten Punkt wurde in der Sitzung die 2. Änderung des B-PLanes Nr. 69 in Pansdorf - ehemaliges IGS-Gelände beschlossen. Die BFG hat dieser Änderung nicht zugestimmt. Sie schafft die Voraussetzungen für ein zentrales Heizsystem (Erdgasbrennwerttherme oder BHKW) und einem evtl. Solarthermiefeld. Das führt für die neu zu bauenden Häusern zu einem Anschlusszwang für Jahrzehnte. Diesen Anschlusszwang lehnt die BFG, gerade in Anbetracht des derzeitigen schnellen Wandels bei der Entwicklung von Wärmesystemen, ab. Der angebliche Vorteil für die Häuslebauer ist für uns nicht nachvollziehbar, gerade der Aspekt des Wärmeverlustes bei zentralen  Systemen/Fernwärme wurde u.a. nicht ausreichend berücksichtigt.

Es wurde die Beteiligung an einem Ausbauprogramm der NAH-SH zu Schaffung eines neuen Fahrradstandes am Bahnhof in Pansdorf auf den Weg gebracht.

Für das Feuerwehrhaus Ovendorf, den 2. Bauabschnitt Hauptstraße Ratekau und die Sanierung der Sporthalle in Sereetz  wurden die Aufträge vergeben.

Corina Harnack 18.04.21