Aktuelles

KiTa-Reform / Beitragserhöhungen im Kindergartenbereich

Beitragserhöhungen zu beschließen ist nicht einfach - manchmal ist es aber notwendig. Die SPD beschreibt die beschlossene Erhöhung der Kindergartenbeiträge als "ungeheuerlich". Ich frage mich, ob es nicht ungeheuerlich ist sich einfach aus der Verantwortung zu stehlen.

Die vom Land Schleswig-Holstein auf den Weg gebrachte KiTa-Reform führt dazu, dass die Gemeinde Ratekau und auch die kirchlichen Kindergärten in den nächsten Jahren immens weniger an Zuschüssen zur Betreuung bekommen werden. Das kommt daher, dass wir in unserer Gemeinde derzeit Beiträge im Betreuungsbereich haben, die sehr weit von den vom Land geforderten bzw. zu Grunde gelegten Beiträgen entfernt liegen. Auf Grundlage sogenannter Deckelungsbeiträge erfolgt die Bezuschussung. Die Nachbargemeinden (Anhrensbök/Scharbeutz/Stockelsdorf/Eutin/Bad Schwartau/Malente) haben die Beiträge schon in einem Schritt auf die Deckelungsbeträge angehoben. Das würde in der Tat zu Erhöhungen von bis zu 50 % führen. Das war für die BFG nicht zustimmungsfähig. So haben wir erreicht, dass in den kommenden 4 Jahren die Beiträge schrittweise auf diesem Deckel angehoben werden. Das erfolgt auch in Abstimmung mit den kirchlichen Kindergärten. So behalten wir weiterhin einheitliche Kindergartenbeiträge in der Gemeinde Ratekau. Das war der BFG sehr wichtig.

Noch einmal - Beitragserhöhungen sind nicht schön, manchmal aber notwendig und wir hoffen, dass das Land in Zukunft für eine kostenfreie Betreuung unserer Kinder sorgt. Wer etwas bestellt - muss es auch bezahlen!

Corina Harnack 09.05.2021

Kurzbericht vom Ausschuss für Soziales, Kultur- und Seniorenangelegenheiten 03.05.2021 - Videositzung

Bekanntgaben des Bürgermeisters:

- Die Kommunen fordern weiterhin ein Dialogverfahren zum Thema 380KV-Leitung, welche nun von Bad Schwartau entlang Sereetz nach Siems verläuft und von dort im Sielbecktal über Ruppersdorf und Luschendorf nach Norden. Eine immer noch sehr große Beeinträchtigung für die Bürger der Gemeinde Ratekau.

- Der Kreis veröffentlicht nun auf seiner Internetseite jeweils am Freitag die aktuellen Corona-Zahlen aus den Kommunen.

- Für die Badeanstalt Offendorf werden drei barrierefreie Spielgeräte angeschafft. Die Fahrradreparaturstationen sollen nun in mehreren Orten der Gemeinde errichtet werden. Für beide Projekte wurden Zuschüsse bei der Aktivregion beantragt.

Gestaltung von Plätzen:

In Pansdorf, Techau, Rohlsdorf, Kreuzkamp und Häven wurden neue Plätze mit Sitzmöglichkeiten und Hinweis-/Auskunftstafeln geschaffen.

Projekt "Denk mal" - Erste Zusammenkunft eines Arbeitskreises:

Herr Knebel (ehem. Geschichtslehrer der CKS) berichtet von der Zusammenkunft des Arbeitskreises. Trotz unterschiedlicher Ansichten zu den Denkmälern des 1.+2. Weltkrieges in der Gemeinde Ratekau war es ein harmonisches Miteinander und es waren sich alle einig, dass weder die Denkmäler so bleiben oder ganz entfernt werden sollten. Texte für Hinweistafeln sollen erarbeitet werden, um auf Fehler hinzuweisen bzw. diese richtig zu stellen und weitere Erläuterungen zu den Denkmälern zu geben. Das nächste Treffen soll am 18. Juni stattfinden.

Die Satzung des Seniorenrates wurde seitens der Verwaltung noch ergänzt bzw. weiter ausgearbeitet und soll noch einmal in den Fraktionen beraten werden.

Es wurde der Beschluss gefasst eine mobile Hebebühne anzuschaffen.

Die Behindertenbeauftragte führt weiterhin ihre Sprechstunde durch und hat mit der Verwaltung an der Internetseite der Gemeinde gearbeitet.

Corina Harnack 05.05.21

Wegfall des Radweges in der Hauptstraße in Ratekau

Leider wurde die Anordnung der Verkehrsschau zum kombinierten Fuß-/Radweg in der Haupstraße in Ratekau von der Verwaltung nun umgesetzt. Damit endet der Weg für die Fahrradfahrer in Richtung Techau am neuen Gebäuden in der Hauptstraße 1 / Rosenstraße. Dort müssen die Fahrradfahrer nun dort die Straße kreuzen und dürfen nicht mehr über den Wilhelm-Rehpenn-Platz fahren. Das halten wir für äußerst gefährlich und haben die Verwaltung gebeten, sich dieses noch einmal genau anzusehen. Wir halten eine Kreuzung des Radverkehrs im Bereich "Kiek in" für besser. Außerdem wird es noch eine Kostenermittlung zu Beibehaltung des Radweges geben, da die SDP in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung unserem Antrag zur Kostenermittlung für eine Anpassung der Wegbreite doch noch zugestimmt hat.

Corina Harnack 21.04.21

Bericht zum Ausschuss für Umwelt, Natur, Energie und Bauen vom 15.04.2021 - Videokonferenz

Als wichtigsten Punkt wurde in der Sitzung die 2. Änderung des B-PLanes Nr. 69 in Pansdorf - ehemaliges IGS-Gelände beschlossen. Die BFG hat dieser Änderung nicht zugestimmt. Sie schafft die Voraussetzungen für ein zentrales Heizsystem (Erdgasbrennwerttherme oder BHKW) und einem evtl. Solarthermiefeld. Das führt für die neu zu bauenden Häusern zu einem Anschlusszwang für Jahrzehnte. Diesen Anschlusszwang lehnt die BFG, gerade in Anbetracht des derzeitigen schnellen Wandels bei der Entwicklung von Wärmesystemen, ab. Der angebliche Vorteil für die Häuslebauer ist für uns nicht nachvollziehbar, gerade der Aspekt des Wärmeverlustes bei zentralen  Systemen/Fernwärme wurde u.a. nicht ausreichend berücksichtigt.

Es wurde die Beteiligung an einem Ausbauprogramm der NAH-SH zu Schaffung eines neuen Fahrradstandes am Bahnhof in Pansdorf auf den Weg gebracht.

Für das Feuerwehrhaus Ovendorf, den 2. Bauabschnitt Hauptstraße Ratekau und die Sanierung der Sporthalle in Sereetz  wurden die Aufträge vergeben.

Corina Harnack 18.04.21

 

Neue Vorzugsvariante zur 380KV-Leitung Richtung Göhl

Die Tennet hat der Verwaltung eine neue Vorzugsvariante 380KV-Leitung vorgestellt. Danach soll es eine gemeinsame 380 KV-Trasse vom Pohnsdorf nach Siems geben und dann im Raum des Sielbektals einen Abzweig auf der Trasse der bestehenden 110KV-Leitung nach Norden entlang Ruppersdorf und Luschendorf nach Göhl. Die 110 KV-Leitung über Ratekau soll abgebaut werden. Es würden die Orte Rohlsdorf, Techau und Pansdorf entlastet, jedoch wäre Ruppersdorf neu betroffen und hätte neben dem Windeignungsgebiet, der FFBQ auch noch eine 380 KV-Leitung. Zufrieden kann man mit dem vorläufigem Stand auch nicht sein. Nach wie vor ist die Gemeinde Ratekau massiv betroffen. Die BFG wird noch darüber beraten, wie man weiter vorgehen sollte. Hierbei steht ein Dialog mit der Tennet im Vordergrund und das Thema Erdverkabelung muss auch betrachtet werden.

Corina Harnack - 03.04.21