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Geplante 380 KV-Leitung

Die geplante 380 KV-Leitung - Ostküstenleitung - kann für die Gemeinde Ratekau große Auswirkungen haben und deshalb haben sich die politischen Gremien auf Antrag der BFG damit beschäftigt. Es muss erreicht werden, dass es eine Trasse gibt, die am besten gar nicht durch unsere Gemeinde läuft und wenn dann nur geringe Flächen durchkreuzt.

 

Eine Bündelung an der Autobahn lehnt die BFG ab. Die Bürger_innen sind schon durch die Feste Fehmarnbeltquerung enorm belastet. Es kann nicht sein, dass wenige Bürger_innen alles tragen müssen und andere bleiben verschont. Hier hört die Solidarität auf. Das sehen die CDU und Bündnis 90 / Die Grünen in der Gemeinde allerdings etwas anders - sie meinen, als Klimaschutzkommune sollten wir hier nicht gegenangehen.

 

Wir werden an diesem Thema dranbleiben und versuchen, das beste für die Gemeinde zu erreichen. Gleichzeitig fordern wir alle auf, sich an dem Verfahren zu beteiligen, es bleibt nicht mehr viel Zeit. Die BFG gibt hierzu auch gerne Hilfestellung oder beantwortet Fragen.

Jahreshauptversammlung

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der BFG am 13.April unter Leitung des 1. Vorsitzenden Hans-Joachim Schell standen auch turnusmäßig die Wahl einiger Vortsnadsposten auf der Tagesordnung.

Einstimmig wurden der 2.Vorsitzende Matthias Braasch und die Beisitzer Birgit Sach aus Ratekau und Tom Freitag aus Warnsdorf wieder gewählt. Verabschiedet aus dem Amt des Kassenwartes wurde Karl-Heinz Haß aus Pansdorf, der dieses Amt nach 10 Jahren gerne in andere Händer legen wollte. Als neuer Kassenwart wurde Jens Meyer-Sach gewählt.

In seinem Bericht hob der Vorsitzende noch einmal das große Engagement aller Mitglieder hervor. So hat die BFG an den Dorffesten in Sereetz, Pansdorf, Ratekau und Techau teilgenommen und war auch sonst bei den Sitzungen der Ortskartelle und auf allen Dorfschaftsversammlungen vertreten.

Die Fraktionsvorsitzende Corina Harnack sprach in ihrem Bericht u.a. die Themen Barrierefreiheit, Erweiterung der Cesar-Klein-Schule, das Anmeldeverhalten der Eltern an den Grundschulen der Gemeinde, den Neubau des Feuwehrhauses in Ratekau, den Bürgerentscheid zum Windpark Grammersdorf, Hinterlandanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung und die Errichtung einer 380KV-Leitung durch die Gemeinde Ratekau an.

Bürgerdialog - wirklich gewollt?

Die 380KV Leitung wird die Politik der Gemeinde Ratekau in der nächsten Zeit stark beschäftigen. Hierzu werden auf Anregung der Landesregierung Bürgerdialoge vor Ort durchgeführt. Für den Abschnitt, den die Gemeinde Ratekau betreffen könnte, findet die Auftaktveranstaltung am 4.März um 18.00 Uhr in der Christian-Klees-Halle in Scharbeutz statt. Der dazugehörende Termin für den Bürgerdialog ist am 24. März um 18.00 Uhr in der Mön-Hall in Ratekau.

Das hört sich soweit ja ganz gut an. Jedoch mussten einige Mitglieder der BFG  feststellen, dass auf der Veranstaltung "Bürgerdialog für den 1.Abschnitt der Ostküstenleitung" in Dissau am 26.Januar eine Landkarte veröffentlicht wurde, auf dem eine Trassenvariante durch die Gemeinde Ratekau eingetragen war. Diese lief von Norden kommend entlang der BAB A1 und dann durch das Ratekauer Moor und den Stückerbusch. Angeblich war das lt. Legende ein Vorschlag der Gemeinde Stockelsdorf.

Wir waren entsetzt, zumal unseres Wissens nach die Gemeinde Ratekau bis dato nicht aufgefordert wurde, einen eigenen Trassenvorschlag zu unterbreiten. 

Die BFG wird darauf dringen, dass die Gemeinde Ratekau auch einen Vorschlag macht. Wir sind nicht bereit neben der BAB A1 und der Hinterlandanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung auch noch eine 380 KV- Leitung durch unser Gemeindegebiet laufen zu lassen. Unser Gemeindebereich weist lt. Untersuchungen einen hohen Raumwiderstand auf.

Wo genug ist - ist genug!

Corina Harnack

380 KV-Leitung durch die Gemeinde Ratekau?

Da bleibt einem ja beim Lesen der Lübecker Nachrichten "Ostholstein" am 05. September 2014 das Frühstück im Hals stecken.

Die Landesregierung kündigt ein Dialogforum für die geplante 380KV-Leitung in Ostholstein an und ich als Teilnehmer des Dialogforums zur FFBQ hatte schon gleich ein ungutes Gefühl dabei.

Also hatte die Gemeinde Ratekau die TENNET zu einem Informationsgespräch für den Fachausschuss am 4. September eingeladen, schließlich wurden in Stockelsdorf und Bad Schwartau auch diese Veranstaltungen durchgeführt. Da sagte die TENNET doch kurzfristig (einen Tag vor der Sitzung) ab, mit der Begründung,man mache diese Veranstaltungen nicht mehr, sondern wolle im Verfahren dann alles weitere klären.

Gut - denkt man sich.

Aber dann der Knaller - einen Tag nach der geplanten Informationsveranstaltung erfährt man aus der Zeitung, dass in der Gemeinde Ratekau im Bereich Techau/Ratekau evtl. ein Umspannwerk mit einem Flächenverbrauch von 15 ha gebaut wird und die Gemeinde von Stromtrassen durchzogen wird.

Was passiert hier? Werden wir wieder vor vollendete Tatsachen gestellt? Sagt uns die Landesregierung und der Kreis Ostholstein wieder, dass es leider ja nicht anders geht und man hat nicht einmal den Mut zu kommen?

Warum haben unsere Kreistagsabgeordneten der CDU und der SPD die Gemeinde nicht in der Ausschussitzung informiert? Sie wussten doch davon.

Was will man der Gemeinde Ratekau noch alles zumuten? BAB A1, Windkraftanlagen, Bahntrasse und Stromtrassen dazu?

Gesund bleiben kann man dabei nicht - weg kann man aber auch nicht - denn ein Verkaufen seiner Immobilie ist ja schwerlich möglich. Aber das ist denen in Eutin und Kiel ja egal. Hauptsache nicht bei Ihnen vor der Tür!

Corina Harnack

Demonstration - L309 Pansdorf

Die BFG hat an der von der SPD initiierten Demonstration zum Thema L 309 in Pansdorf am 4.August teilgenommen, um den Anwohnern zu zeigen, dass auch die BFG mit der Situation unzufrieden ist und deren Wut verstehen kann. 

Die tägliche Lärmbelastung durch den LKW-Verkehr ist nicht zu ertragen und nach nun schon 30 Jahren Planung fühlen auch wir uns verschaukelt.

Da hilft auch keine Beschränkung auf 30 km/h, wenn LKWs auf einem Flickenteppich darin rasen, wackelt so manches Glas im Schrank.

Wir fordern, dass die Landesregierung in Kiel die Maßnahme endlich in die Prioritätenliste für Straßenunterhaltung aufnimmt und damit Gelder zur Sanierung bereitgestellt werden.