Aktuelles

Kurzbericht zum Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport vom 25.08.2020

Schulwesen

Die Schulsozialarbeit wurde inzwischen lt. Berichtswesen pro Grundschulstandort um je fünf Stunden erhöht.

Es werden coronabedingt Gelder aus dem Hygieneprogramm erwartet. Die Budgets für die Schulen werden bereits erstellt.

Ein Förderprogramm für Ganztagsschulen ermöglicht der Gemeinde zeitnah z.B. Mensen und/ oder Ausstattungen zu verbessern.

Das Förderprogramm für Digitales Lernen gliedert sich in den „Digital Pakt“ und in ein coronabedingtes „Sofortausstattungsprogramm“. Die Förderung hat laut „Digital Pakt“ vom Schulträger aus in festgelegter Reihenfolge für alle Schulen gleichzeitig zu erfolgen. Aufbauend auf einer Basis-Netzwerkinfrastruktur über Serverlösungen und anschließenden Präsentationslösungen endet das Stufensystem der Förderung mit der Anschaffung von Endgeräten. Mithilfe des „Sofortausstattungsprogramms“ konnten an den Schulen in unserer Gemeinde in kürzester Zeit bereits viele Endgeräte angeschafft werden.

Eine WLAN-Digitalisierung der Sporthallen wird in Betracht gezogen.

Das Homeschooling hatte an den Schulen und in den Kindergärten dank IServ und/ oder guten Programmen in unserer Gemeinde bereits insgesamt gut geklappt.

Kinderbetreuung

Die Verwaltung wird im Rahmen der KiTa-Reform beauftragt mit den insgesamt vier kirchlichen und freien Trägern Verträge für die Jahre 2021 bis 2024 auf der Basis des vorgelegten Mustervertrages zu verhandeln und bis zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung abschließend zu bearbeiten.

Die Tagespflege für U3 Kinder in Techau konnte mit vier Tagesflegerinnen mit 20 Plätzen zum 01.08.2020 begonnen werden. Die Räumlichkeiten der alten Grundschule wurden entsprechend renoviert und angepasst.

Die neue Krippengruppe, die „Wölkchen-Gruppe“, der Evangelischen Kindertagesstätte Sonnenstrahl in Ratekau wurde mit 10 Kindern unter 3 Jahren zum 01.08.2020 eröffnet.

Für die Kindertagesstätte „Wichtelclub“ in Pansdorf konnten für das Außengelände verschiedene Gerätschaften wie z.B. eine Nestschaukel, ein Spielturm, zwei Rutschen, eine Sandkiste und ein Sonnensegel angeschafft werden.

Jugendarbeit

Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde haben 350 Unterschriften für die Errichtung eines Skateparks in Ratekau eingereicht. Die Verwaltung möchte dieses Vorhaben unterstützen und ist bemüht einen guten Standort für dieses Vorhaben zu finden.

Es erfolgte Seitens der CDU eine Anfrage zur Ausweitung des Jugendtreffs in Pansdorf. Der Jugendleiter Herr Bohle plädiert derzeit eher zur mobilen Betreuungsvariante mit vor allem interessanten Angeboten für die Jugendlichen als für eine starre Einrichtung. Das Jugendzentrum in Ratekau fungiert derzeit als zentrale Anlaufstelle für alle Jugendlichen dieser Gemeinde.

Für die Jugendarbeit in Sereetz sprechen sich die Grundschule, Offene Ganztagsschule und das Jugendzentrum gemeinsam ab.

Verschiedenes

Die Sanierungsarbeiten an der Otfried-Preußler-Schule in Pansdorf und der Sporthalle in Sereetz wurden bereits teilweise abgeschlossen. Die Brandschutzsanierung der MØn-Halle ist in Planung.

Der TSV Pansdorf wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Party soll wegen der Coronazeit nächstes Jahr nachgeholt werden.

Lea Schützkowski – 01.09.2020

 

Wegfall des Radweges in der Hauptstraße in Ratekau nach Verkehrsschau

In der Hauptstraße in Ratekau sollen Fahrradfahrer in Zukunft zwischen dem Dorfplatz und dem Dorfmuseum die Straße benutzen.

Das ist ein Ergebnis aus der Verkehrswegeschau durch den Kreis Ostholstein.

Nach Meinung der BFG führt das einerseits zwar zu einer Entlastung der Fußgänger, andererseits aber zu einer deutlichen Gefährdung der Fahrradfahrer. Als Verbindungsstraße nach Techau und zum Gewerbegebiet Zeissstraße wird die Hauptstraße auch von vielen LKW und Bussen genutzt. Durch zusätzliche Fahrradfahrer würde der Verkehr auf der durch Buchten zur Verkehrsberuhigung und am Straßenrand parkende Autos ohnehin sehr engen Straße noch unübersichtlicher. Zusätzliche Gefahr birgt der Umstand, dass aus Ratekau kommende Fahrradfahrer die Hauptstraße in Höhe der Kirche und des Dorfmuseums kreuzen müssen.

Der Durchführung einer Radverkehrsschau, die als Überprüfung der Radwegeführung und des Zustandes der Fahrradwege im Gemeindegebiet angekündigt worden war, hat die BFG, gerade im Hinblick auf den Zustand des Radweges zwischen Sereetz und Ratekau zugestimmt. Im Nachhinein wurde erklärt, dass eine Radverkehrswegeschau keine Zustandsüberprüfung bedeutet.

In der letzten Sitzung des Sozialausschusses wurde das Ergebnis der Radverkehrsschau erneut besprochen. Ein Antrag der BFG zur Beibehaltung des kombinierten Fuß- und Radweges wurde mit Stimmen der CDU, SPD und Bündnis90/Die Grünen abgelehnt.

Um die Sicherheit der Fußgänger und Fahrradfahrer zu erhöhen, macht die BFG alternativ den Vorschlag, den vorhandenen Fuß-Radweg zu verbreitern, indem der jetzige Bereich der Rabatten mitgenutzt wird. So könnte die aus Sicht der BFG unnötige Gefährdung von Fahrradfahrern verhindert werden.

Isabel Harling - 31.07.2020

 

 

Kurzbericht vom Ausschuss für Soziales, Kultur- und Seniorenangelegenheiten 24.08.20

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Pflegeheime im Gemeindegebiet

Angefragt wurden die 4 Pflegeheime in der Gemeinde Ratekau in Ratekau, Pansdorf, Techau und Sereetz

Berichtet wurde übereinstimmend über den großen zusätzlichen Pflegeaufwand und die erhebliche Belastung durch Anpassungsprobleme der Bewohner*innen, die kaum Besuch empfangen durften.

Finanzielle Einbußen gab es insbesondere durch die erheblichen Mehrausgaben für das Hygienekonzept, z.B. Masken, Desinfektionsmaterial etc.

Für die Mitarbeiter*innen war es oft schwierig, die Betreuung der Kinder mit den Arbeitszeiten zu koordinieren.

Vorstellung der Willkommensbroschüre

Seit März 2020 gibt es die neue Homepage der Gemeinde Ratekau. Sie ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern alle Informationen online zu erfragen sowie Anfragen und Termine zu tätigen.

Angeglichen ist die neue Willkommensbroschüre, die in alle Haushalte der Gemeinde Ratekau verteilt worden ist.

Vielfältig, ansprechend und lebendig gestaltet.

 Zukünftige Planung „Fest der Kulturen“

Das Dorffest Ratekau fällt 2020 aus und wird 2021 stattfinden. Ein Fest der Kulturen wird es daher erst im Jahre 2022 geben.

 Seniorenangelegenheiten

Eine Seniorenfahrt „Durch die Gemeinde Ratekau“ mit Bürgervorsteherin und Bürgermeister wird für das Jahr 2021 geplant.

Senioren-Veranstaltungen mit weniger als 20 Teilnehmer*innen finden wieder statt, z.B. Senioren-Sitzgymnastik, Verkehrsseminar und Plattdeutsch.

Behindertenangelegenheiten

Der Behinderten-Stammtisch muss bis zum Ende des Jahres ausfallen.

Die Sprechstunden finden im Familienzentrum statt, aber es gibt sehr viele telefonische Beratungen.

Bekanntgaben des Bürgermeisters

Stromtrasse 380 KV: Es werden Gespräche geführt, eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei kommenden Veranstaltungen ist wichtig und vorgesehen.

Eingegangen ist

1. der Zuwendungsbescheid für den barrierefreien Ausbau des TSV Pansdorf.

2. der Zuwendungsbescheid für das Sofortausstattungsprogramm Schulen mit 163 Endgeräten.

ÖPNV – Radverkehrsschau vom 10.06.2020

Wegfall des Fahrradweges nach Verkehrsschau in Ratekau in der Hauptstraße.

Danach wird der kombinierte Fuß- und Radweg in der Hauptstraße in Ratekau aufgehoben.

Radfahrer müssen in Zukunft von der Rosenstraße bis zum Dorfmuseum auf der Straße fahren.

Nach Diskussion stellt die BFG den Antrag auf Beibehaltung des Fahrens auf dem Fußweg der Hauptstraße.

Der Antrag wurde mit den Stimmen der CDU, SPD und Bündnis90/Die Grünen abgelehnt.

25.08.2020             Irmgard Bartholomé

 

Kurzbericht zur Gemeindevertretung vom 17.08.2020

Bekanntgaben des Bürgermeisters:

- Glasfaserausbau TNG - die TNG hat einen Plan der Leitungen vorgelegt, der aber noch Fehler enthält. Die Verwaltung wird da tätig werden.

- 380kV - Die nun neue Vorzugsvariante an Techau und Pansdorf vorbei, dann in Höhe Luschendorf östlich der Autobahn, stößt in der Politik und bei der Verwaltung auf Unverständnis und Ablehnung. Anwaltliche Beratung ist schon beauftragt und eine Klage dagegen ist auch im Gespräch.

- Für die Schule in Sereetz und Pansdorf gibt es Zuschüsse für diverse Sanierungen.

- Für die Bereiche L309/Bäderstraße Ratekau, L309/Techau und Offendorf sind Verkehrszählungen beauftragt, um dort bei Erreichen der geforderten Zahlen weitere Maßnahmen zu überprüfen (Ampel / Kreisverkehr).

- Im Finanzbereich wird es durch Corona zu finanziellen Einbrüchen kommen - wie hoch, kann derzeit noch nicht genau eingeschätzt werden.

Beschlüsse:

- Durch den Rücktritt von Jörg Geller SPD wurden mehrere Umbesetzungen beschlossen.

- Der Entwurf für das Feuerwehrhaus Ovendorf wurde einstimmig beschlossen.

- Das ehemalige IGS-Gelände soll eine Wohnbebauung mit  Ein- und Mehrfamilienhäusern erhalten.

- Für die Feuerwehr Luschendorf wurde bei zwei Gegenstimmen die Änderungen des Bebauungsplanes auf den Weg gebracht, damit der Trabbi in einem Schaukasten/Container ausgestellt werden kann.

- Im Nachtragshaushalt wurden u.a.Gelder für das FF-Haus Ovendorf und den barrierefreien Zugang des Sportplatzes Pansdorf beschlossen. Es wird ein Fahrzeug für den Gerätewart der Feuerwehr gekauft. Außerdem wurden für die Schulen aus dem Digitalpakt 163 I-Pads und Notebooks für die Lehrer angeschafft.

Corina Harnack - 23.08.2020

380kV-Ostküstenleitung - Bürgerdialog umsonst?

Viele Jahre habe ich mit Fraktionskollegen an Infoveranstaltungen der Tennet mit dem damaligem Minister Robert Habeck teilgenommen und mich intensiv mit dem Verlauf der Ostküstenleitung von Lübeck nach Göhl auseinandergesetzt.

Alle Bedenken hat man eingebracht.

Bad Oldesloe - Ratekau - Scharbeutz - überall hat Herr Habeck sich mit dem Bürgerbeteiligungsverfahren gerühmt.

Am Ende bestand weitestgehend Einigkeit über einen Trassenverlauf, der mit allen Gemeinden im Südkreis abgestimmt wurde. Jeder hatte hierbei sein Päckchen zu tragen, denn nur so kann die Energiewende gelingen. Bürgerproteste wurden geringer.

Nun schmeißt man einfach eine neue Planung in den Raum, betitelt diese als Vorzugsvariante und belastet Bürgerinnen und Bürger, die schon enorm belastet sind.

Fakten und Situationen haben sich zu der vorherigen Planung nicht geändert, warum dann eine neue Trassierung?

Bündelung ist das neue Stichwort - schon mal was von Überbündelung gehlrt?

Luschendorf ist schon durch die Autobahn belastet, nun soll die Bahntrasse kommen und die 380kV-Leitung noch dazu.

Unfassbar - wie viel müssen wenige für die Allgemeinheit ertragen?

Und Bürgerbeteiligung - die hätte man sich schenken können.

Noch geben wir nicht auf - aber so wird Poltikverdrossenheit nicht beseitigt!

Corina Harnack - 22.08.2020